CHRISTIAN.OSCAR.GAZSI.LAKI M.A. MUSIKWISSENSCHAFT & PHILOSOPHIE | TEXTE | KOMPOSITION | ORGANISATION

WISSENSCHAFT

GEBRAUCHSTEXTE

PHILOSOPHIE PROFIL

Das Philosophische Arbeitsprofil Christian Oscar Gazsi Lakis konzentriert sich auf Fragestellungen der Ästhetik und Kulturphilosophie, wobei das Forschungsfeld der Musikästhetik im Bereich Musikwissenschaft dieser Website vorgestellt wird. Genuin philosophische Themen werden hier angesprochen. Jedoch ist insbesondere bei der "Philosophie des Schönen" - wie die Ästhetik tradierter Weise bezeichnet wurde - eine Vermischung und Überschneidung der Disziplinen unvermeidbar.

Christian Oscar Gazsi Laki beschäftigt sich in seinen philosophischen Überlegungen vornehmlich mit dem theoretischen Unter- und Hinterbau - also den philosophischen Referenzpunkten und Grundlagen - der Beurteilungsmuster bestimmter kulturhistorischer Phänomene und Denkstrukturen musikwissenschaftlicher Theorien. Dabei ist das Verlassen der "inneren" Sicht zugunsten metaästhetischer Nachforschungen unerlässlich.

So sind Fragen nach dem Ursprung und dem Wesen zumeist als selbstverständlich hingenommener Phänomene wie z.B. die europäische Kunstmusiktradition oder die Paradigmen der Hochkultur-Idee notwendige Schritte, um zugleich den jeweiligen Sphären gerecht zu werden, sie aber auch auf ihre scheinbare Alternativlosigkeit zu hinterfragen.

Gazsi Laki vertritt die These, dass durch ein Bewusstwerden der Konstruiertheit und "Künstlichkeit" von Kulturphänomenen und schließlich des Systems Kultur als Ganzes, einerseits die Sache selbst, dadurch an "Wert" gewinnt, dass man sich ihrer zeitlich, wie örtlich beschränkten Existenz bewusst werdend sie als "Schützenswert" und "Erhaltenswert" begreift, andererseits aber im gleichen Zuge dasjenige, was sich außerhalb ihrer befindet - und das meist somit mit einem negativen "Kultururteil" als "Nicht-Kultur" abgetan wird - auch als gleichwertiges, aber eben anderes wahrgenommen werden kann.

Wird man sich also der Grenzen eines Kultursystems bewusst, so bleibt Raum für Anderes, nimmt man zugleich eines Kultursystems seinen Absolutheitsanspruch, so wird der Blick für die Bedeutung dessen was außerhalb dieser Grenzen liegt nicht mehr durch Vorurteile und, zu unrecht nach außen ausgedehnte, innerhalb des System paradigmatische Normen verstellt.

 

PHILOSOPHISCHE TEXTE

EXKURS ZU KANT

"Dahlhaus zu Kants Ästhetik" ein Essay über philosophische Wurzeln des Musikschriftstellers Carl Dahlhaus. (Auszug aus: "Carl Dahlhaus' zentrale musikästhetische Thesen")

Christian Oscar Gazsi Laki hat sich im Laufe seines Philosophiestudiums mit einer Reihe von Problemfeldern auseinandergesetzt. Doch spielten die Philosophien Kants und Hegels kontinuierlich eine wichtige Rolle in seiner Entwicklung. Die hier vorgestellten Arbeiten dokumentieren beispielhaft seine Beschäftigung mit den beiden Klassikern der deutschen Philosophie.

 

HAUSARBEIT ZU KANTS KRITIK DER REINEN VERNUNFT (GRUNDSTUDIUM)

Diese Hausarbeit ist in mancher Hinsicht eine Kuriosität, denn sie wurde im Alter von 21 Jahren am Anfang eines Studienweges verfasst und steht somit zwangsläufig nicht auf Augenhöhe mit den übrigen Texten Gazsi Lakis. Aber gerade weil sie einen Startpunkt markiert, durfte dieser kurze Text hier auch Platz finden.

"Die Vorrede zur Zweiten Auflage im Lichte der Transzendentalphilosophie von Kant. Die ‚Perspektiven’ der Kritik der reinen Vernunft"

 

HAUSARBEIT ZU KANTS KRITIK DER URTEILSKRAFT

Im Rahmen eines Hauptseminars bei Prof. Dr. Wolfgang Marx zum Thema "Kants Kritik der Urteilskraft" im Jahr 2005 entstanden, ist diese kompakte Ausarbeitung die erste in einer Reihe von Betrachtungen auf dem Gebiet der Ästhetik.

"Kritik der Urteilskraft zweiter Teil, Kritik der teleologischen Urteilskraft, Erste Abteilung. Analytik der teleologischen Urteilskraft. Kants Gedankengang in den § 62-68 skizziert und analysiert anhand des Quelltextes."

 

HAUSARBEIT: HEGEL ÜBER KÜNSTLER

Christian Oscar Gazsi Laki bestritt seinen Magister in Philosophie unter der Obhut Prof. Dr. Martin Seels. Bei einer Schwerpunktsetzung auf Ästhetik und Kunstphilosophie lag es nahe, dass Gazsi Laki zuvor seine erste ausführlichere Arbeit auf dem Gebiet der philosophischen Ästhetik bei dem gleichen Professor im Rahmen eines Hauptseminars zu Hegels "Vorlesungen über die Ästhetik" verfasste. Die positive Resonanz auf diese Betrachtungen war dann auch maßgeblich für die Wahl der Prüfungsthemen: Hegels Ästhetik und Arthur C. Dantos "Die Verklärung des Gewöhnlichen".

Zu erwähnen ist auch, dass der in dieser Hausarbeit analysierte Abschnitt in Hegels Vorlesungen über die Ästhetik I, eine Auseinandersetzung mit dem Künstlertum, in der Forschung - wegen seiner scheinbar mäßigen Bedeutung im Gesamtkontext der Hegelschen Kunstphilosophie- meist vernachlässigt wird. Dass sich darin dennoch, auch aus heutiger Sicht, durchaus bemerkenswerte Einsichten finden lassen, zeigt die vorliegende Arbeit.

"Betrachtungen über den Abschnitt „Der Künstler“ in Hegels Vorlesungen über die Ästhetik I - Mit allgemeinen Vorbemerkungen zu Hegels Kunsttheorie."

 

 

 

MUSIKWISSENSCHAFT PROFIL

Christian Oscar Gazsi Lakis Themenschwerpunkte in seinen musikwissenschaftlichen Arbeiten sind unter Anderem neben Fragen der Musikästhetik und Musikphilosophie - insbesondere auch methaästhetische Forschungen zum System und Wesen der europäischen Kunstmusiktradition -, vor allem die Aufarbeitung und Rezeption von Carl Dahlhaus' theoretischen Schriften und ihr aktueller Bezug; des weiteren zeichnet ihn ein weitreichendes Fachwissen über das Schaffen Robert Schumanns, Béla Bartóks und Richard Wagners aus.

Auch Beethoven, Berg, Brahms, Bruckner, Mahler, Mozart, Prokofjew, Rachmaninow, Schubert und Weill spielen eine wichtige Rolle in seinem musikalischen (Analyse)-Repertoir.

 

Gazsi Laki beschäftigt sich außerdem mit aktuellen kompositionstechnischen Fragestellungen, wie z.B. den Möglichkeiten der freien Tonalität und mit Erscheinungen der zeitgenössischen Musik im Allgemeinen, wie z.B. der "minimal music".

 

Durch seine Tätigkeit als Musikrezensent beim General-Anzeiger-Bonn hat sich Gazsi Laki zudem intensiv mit der Rezeption vom gängigen Kammermusik- , Kunstlied- und  Orchesterrepertoire auseinandergesetzt.

 

MUSIKWISSENSCHAFT AKTUELLE TEXTE

MAGISTERARBEIT

Christian Oscar Gazsi Laki hat mit seiner Magisterarbeit "Carl Dahlhaus' zentrale musikästhetische Thesen" eine beachtenswerte Untersuchung vorgelegt, die wohl als eine der ersten umfassenderen, alle maßgeblichen Quellen berücksichtigenden, Auseinandersetzungen mit Dahlhaus' ästhetischem Denken gelten kann.

Anlässlich des Dahlhaus-Jubiläums 2008 zeigte sich eine Wiederbelebung des wissenschaftlichen Diskurses über das Schaffen und Wirken Dahlhaus', zugleich aber war festzustellen, dass er vornehmlich als Historiograph und Musikanalytiker rezipiert wird.

Das Erscheinen der "Gesammelten Schriften in 10 Bänden" (2000-2008, Laaber) eröffnete zugleich eine unerschöpfliche Quelle für eine umfassende Rezeption seiner ästhetischen Einlassungen, die sich bisweilen, in lange Zeit unbeachteten, Essays, auch und vor allem abseits seiner "Hauptwerke" finden lassen. Eine weites und äußerst spannendes Feld für Forschungen tat sich auf, als dessen Frucht die vorliegende Arbeit eine neue Sicht auf den bislang weniger bekannten "Musikästhetiker" Carl Dahlhaus eröffnet.

 

 

Aus dem Vorwort:

Carl Dahlhaus wäre 2008 achtzig Jahre alt geworden, und dieses Jubiläum kann als guter Anlass dienen, sich seinen Schriften zu widmen. Sein Schaffen konzentriert sich, in der Hochphase, auf die 60iger bis 80iger Jahre des vergangenen Jahrhunderts und es scheint an der Zeit, sich dem bedeutenden Musikschriftsteller, Historiker und Theoretiker aus der Perspektive der Nachwelt zu nähern.

Eine Perspektive, die sich von einer übermäßigen Verehrung, die Schüler gern ihren Lehrern entgegenbringen, aber zugleich von einer, in die immanenten zeitgenössischen Diskussionen jener - nicht nur gesellschaftlich bewegten - Jahre zurückreichenden, Oppositionshaltung befreien kann; somit durch einen heute möglich gewordenen rückgewandten Blick, zumindest den Versuch wagt, unvoreingenommen zu sein.

Eine Rezeption seiner Werke steht am Anfang [...]

Trotz aller scheinbaren Widerstände, gegen die man ankämpfen muss, will man von dem Musikästhetiker Dahlhaus sprechen, ist es ein durchaus erfolgversprechendes Unterfangen, eine Arbeit seinen zentralen musik- ästhetischen Thesen zu widmen. Thesen, die zusammengeführt und kondensiert werden müssen, die zugleich aber in ihrer Vielfalt einen breiten

Blick auf den Musikwissenschaftler Dahlhaus eröffnen. Es gibt keine ästhetische Theorie, oder eine geschlossene musikästhetische Schrift aus seiner Feder. Und auch die „Musikästhetik“, die durch die Titelgebung solches vermuten lässt, muss eher als eine Sammlung historischer und systematischer Reflexionen begriffen werden, und nicht als eine Theorie.

Dies war auch nicht Dahlhaus' Anspruch. Ihm geht es in seinen Überlegungen um das Erkunden der Prämissen einer geltungsfähigen Musikästhetik, ein historisches Moment, das jedoch nie isoliert von der Bemühung steht, systematische, theoretische Einsichten zu formulieren, die zugleich Gültigkeit besitzen. [...]

 

 

MUSIKWISSENSCHAFT TEXTE ARCHIV

HAUSARBEIT: CARL DAHLHAUS UND DIE IDEE DER ABSOLUTEN MUSIK

Diese frühe Proseminararbeit ist der erste Versuch Christian Oscar Gazsi Lakis, sich mit den Schriften Carl Dahlhaus auseinander zu setzen. Allerdings ist bereits hier eine besondere Affinität zu dem Denken des Musikschriftstellers zu erkennen, die sich kontinuierlich durch die Forschungen Gazsi Lakis ziehen wird. Die hier formulierten Erkenntnisse über Dahlhaus' Verständnis der "Idee der Absoluten Musik" können bis heute Gültigkeit beanspruchen.

 

 

HAUSARBEIT: CARL DAHLHAUS UND DAS PROBLEM DER WERKÄSTHETIK

Diese Hausarbeit ist 2006 enstanden im Rahmen eines Seminars bei PD Dr. Marion Saxer über "Die Musikästhetik im 20. Jahrhundert" und beschäftigt sich primär mit zwei Essays von Carl Dahlhaus. Sie kann somit als die zweite in einer Reihe von Arbeiten Gazsi Lakis gelten, die sich der Ästhetik Dahlhaus' widmen. Den vorerst krönenden Abschluss dieser Forschungen - gleichfalls unter der Führung Marions Saxers - bildet die Magisterarbeit aus dem Jahr 2008, dennoch lohnt sich auch ein Blick in diese frühere und thematisch begrenztere Ausarbeitung, die bereits einige Erkenntnisse der Magisterarbeit im Keim enthält.

 

 

HAUSARBEIT: IGNAZ MOSCHELES UND BACHS WOHLTEMPERIERTES KLAVIER MELODISCH-CONTRAPUNKTISCHE STUDIEN OP.137A

In der Thematik, wie Methodik, wohl die traditionellste "musikwissenschaftliche" Ausarbeitung Gazsi Lakis. Die als Gelegenheitsarbeit im Rahmen eines Seminars zu dem Thema "Musikalische Metamorphosen" entstanden ist.

 

EINE KLEINE AUSWAHL AN TEXTBEISPIELEN

 

PROGRAMMHEFT ZU DEM PROJEKT "MUSIK! POSTKARTEN? KUNST." IN DER GALERIE OTTO ZWO DÜSSELDORF

Gazsi Laki , Initiator des Projektes, ist verantwortlich für das Konzept, die gesamte inhaltliche, wie optische Gestaltung und sämtliche Begleittexte.

 

ARTIKEL IN DER RHEINISCHEN POST UND NGZ:

Einen guten Überblick gewinnen Sie auf der Suchseite des kostenpflichtigen Archivs der Rheinischen Post Düsseldorf.(Volltextsuche nach "Gazsi Laki")

 

MUSIKKRITIKEN IM GENERAL-ANZEIGER BONN

Auf der Such-Seite finden Sie zahlreiche online erschienene Kritiken Gazsi Lakis

 

KONZEPT: KONZERT MIT MEISTERSCHÜLER/INNEN VON PROF. KRISZTINA LAKI 2012 "SEHNSUCHT NACH MUSIK" IM GARTENSAAL DES CLEMENS-SELS-MUSEUMS

Sämtliche Inhalte und Design von Christian Oscar Gazsi Laki

 

EXPOSÉ AUSSTELLUNG INGA BRAUNE | BEISPIEL

Sämtliche Inhalte und Design von Christian Oscar Gazsi Laki

 

EXPOSÉ UND INFO-BROSCHÜRE PROF. KRISZTINA LAKI | MEISTERKURS FÜR GESANG | MIT GÄSTEN VOM OPERNSTUDIO DES N.N.T. TOKYO 2011

Sämtliche Inhalte und Design von Christian Oscar Gazsi Laki